Das Projekt SafeTrek zielt darauf ab, die Performanz automatisierter Fahrzeuge im Geländeeinsatz signifikant zu erhöhen. Ziel ist, fahrdynamische Zustände automatisiert mithilfe nichtemittierender Sensorik zu erkennen und dabei insbesondere die aktuell vorherrschenden Terrainbedingungen zu bestimmen, und das Fahrzeug entsprechend automatisiert zu rekonfigurieren. Um diese Algorithmen ausreichend treffsicher, robust und sicher gestalten zu können ist es darüber hinaus Ziel von SafeTrek, das Terrain- und Fahrzeugverhalten in der Simulationsumgebung des BMLV abzubilden und somit ein automatisiertes und flächendeckendes virtuelles Abtesten zu entwickeln. Es kommt hierfür ein neuartiger Ansatz zur Anwendung, der es erlaubt jegliche Kombination der relevanten Fahrparameter flexibel abzutesten.
Das Projekt wird von Rheinmetall MAN Military Vehicles Österreich GesmbH geleitet und in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Wien und dem Bundesministerium für Landesverteidigung umgesetzt. Dabei baut SafeTrek auf Ergebnissen von mehreren Vorgängerprojekten der Partner auf. Es sind mehrere Testfahrten vorgesehen, wobei die Infrastruktur des Bundesheeres zum Einsatz kommen soll.
In SafeTrek werden somit bestehende Demonstratoren wesentlich verbessert bzw. in ihrer Einsetzbarkeit wesentlich erweitert. SafeTrek positioniert Österreich als Vorreiter im Bereich des automatisierten Fahrens unter militärischen Bedingungen und trägt maßgeblich zur Stärkung des Technologiestandortes bei.
